Interventionspläne

Ein handgezeichneter Entwurf eines Interventionsplans auf einem Plipchart. Farbige Kästen und Pfeile zeigen verschiedene Schritte wie Wahrnehmen, Schutz, Information, Einschätzung und Prävention. Die Skizze wirkt wie ein erster Workshop Entwurf.

Interventionspläne sind ein zentraler Bestandteil von Schutzkonzepten. Sie legen fest, wie in Verdachts-, Krisen- oder Beschwerdesituationen gehandelt wird und geben Mitarbeitenden Orientierung und Handlungssicherheit.

Wozu dienen Interventionspläne?

  • schnelles und abgestimmtes Handeln in Akutsituationen ermöglichen

  • Schutz betroffener Personen sicherstellen

  • Zuständigkeiten und Abläufe transparent machen

  • Unsicherheiten im Team reduzieren

  • willkürliche oder diskriminierende Entscheidungen vermeiden

Mögliche Anwendungsbereiche:

  • Grenzverletzungen

  • diskriminierende Vorfälle

  • sexualisierte Gewalt

  • digitale Übergriffe

  • Krisensituationen bei Veranstaltungen

Entwicklung & Umsetzung:

  • idealerweise partizipative Erarbeitung im Team

  • Analyse von Risiken, bestehenden Strukturen und Zuständigkeiten

  • Einbezug externer Unterstützungs- und Beratungsstellen

  • Festlegung klarer Abläufe, Ansprechpartner:innen und Dokumentationswege

  • regelmäßige Überprüfung, Reflexion und praktische Erprobung

Ziel ist es, handlungsfähige Strukturen zu schaffen, die im Ernstfall Schutz bieten und gleichzeitig diskriminierungssensibel und klar orientierend wirken.

Durch praxisnahe Fallarbeit erarbeiten wir mit Ihrem Team individuelle Ablaufpläne beim Vorkommen von Gewalt. Unterschiedliche Beispielsituationen, alltäglich oder außergewöhnliche, helfen dabei Handlungssicherheit zu gewinnen und die entwickelten Interventionspläne auf Funktionalität oder mögliche Leerstellen zu überprüfen.

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Implementierung von (Schutz-)Strukturen