Wir laden dazu ein,
die eigene Haltung sowie Macht und Verantwortung im Arbeitsalltag zu reflektieren
Diskriminierungs- und Ausschlusserfahrungen mitzudenken
Spannungsfelder in multiprofessionellen Teams sichtbar zu machen
institutionelle Routinen und Hierarchien zu hinterfragen
Grundlagen intersektionaler Schutzkonzepte zu stärken
Methoden:
interaktive Übungen und Reflexionsformate
Fallarbeit und praxisnahe Beispiele
Körper- und wahrnehmungsorientierte Methoden
Austausch in Klein- und Großgruppen
machtkritische und diskriminierungssensible Perspektivenarbeit
Ziel:
diskriminierungssensible Teamkultur fördern
Handlungssicherheit im Umgang mit Machtverhältnissen entwickeln
gemeinsame Reflexions- und Lernprozesse stärken
Schutzstrukturen machtkritisch weiterdenken
.
Entwicklung einer machtkritischen Haltung im Team
Machtverhältnisse prägen den Arbeitsalltag in Teams und Einrichtungen, oft unbewusst. Eine machtkritische Haltung unterstützt dabei, Diskriminierung, Ausschlüsse und institutionelle Hierarchien sichtbar zu machen und professionell damit umzugehen. Eine machtkritische und diskriminierungssensible Haltung bildet die Grundlage dafür, dass intersektionale Schutzkonzepte im Alltag tatsächlich gelebt werden können. Ohne diese innere Haltung bleiben Schutzkonzepte oft ein Papier ohne nachhaltige Wirkung. Im Mittelpunkt steht deshalb kein Anspruch auf „perfekte Lösungen“, sondern ein gemeinsamer Lern-, Reflexions- und Veränderungsprozess, der Einrichtungen langfristig sicherer, gerechter und partizipativer gestalten kann.